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Der detektor.fm-Podcast „Mission Energiewende“ hat sich in einer aktuellen Folge mit dem Thema Klimawandelleugnung befasst. Eingeladen waren Hannah Marie Eichholz, Teresa Vogl und Dr. Maximilian Maahn vom Institut für Meteorologie der Universität Leipzig.

Im Zentrum stand das Modell PLURV, das fünf typische Muster der Wissenschaftsleugnung beschreibt: Pseudoexperten, Logische Fehlschlüsse, Unerfüllbare Erwartungen, Rosinenpicken und Verschwörungsmythen. Diese Ansätze werden auch in der Vorlesung „Angewandte Meteorologie“ behandelt und sollen Studierenden wie auch der Öffentlichkeit helfen, Fehlinformationen besser zu erkennen. Denn diese könne das Vertrauen in die Forschung untergraben und sogar politische Entscheidungen beeinflussen. Die Leipziger Forschenden warnten zudem vor einer „False Balance“ in den Medien, bei der wissenschaftlicher Konsens und Einzelmeinungen gleichgesetzt werden. Mit Aufklärungsarbeit im Studium, in Schulen und für die Öffentlichkeit wollen sie dazu beitragen, die Gesellschaft gegen Desinformation zu stärken. Das Ziel ist eine Art Impfung gegen Desinformation. Denn egal ob Klimawandel, Corona oder das nächste große Wissenschaftsthema — wer einmal gelernt hat, falsche Argumentationsmuster zu erkennen, lässt sich so schnell nicht mehr aufs Glatteis führen.

Die Podcast Folge “Pseudoexperten & Verschwörungsmythen” des Podcasts Mission Energiewende kann auf der Webseite von detektor.fm oder in jeder Podcast App gehört werden.