Forschungsprofile

An unserem Institut wird mittels wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen sowie naturwissenschaftlichen Methoden in den Hauptgebieten Anthropogeographie, Regionale Geographie und Raumplanung, Geoinformatik und Fernerkundung sowie Physische Geographie und Geoökologie geforscht.

Eindrücke aus unserer Forschung

zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Studierende werden im Feldpraktikum angeleitet einen Bohrkern anzusprechen, Foto: C. Zielhofer
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zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Studierende führen eine Erstauswertung der im Feld erhobenen Daten am Computer durch, Foto. C. Zielhofer

Forschungsschwerpunkte

In der Leipziger Humangeographie wird international vernetzte und gesellschaftspolitisch relevante Forschung im Schnittfeld der Wirtschafts- und Sozialgeographie durchgeführt, die zur theoretisch-konzeptionellen und methodologischen Weiterentwicklung der kritischen Stadt- und Regionalforschung beiträgt. So beschäftigen wir uns damit, wie räumliche und soziale Gerechtigkeit in Städten und Regionen im Zeitalter der Globalisierung neu ausgehandelt wird, welche lokalen Probleme aufgrund der Finanzialisierung und weltweiten Vernetzung der Ökonomie, Kultur und Politik entstehen und wie Lösungsansätze für vielfältige Konflikte um die Aneignung und Nutzung von Räumen sowohl in Deutschland als auch weltweit in die Praxis umgesetzt werden.

In methodischer Hinsicht arbeiten wir sowohl mit quantitativen als auch qualitativen Daten, legen dabei auch ein Augenmerk auf die Weiterentwicklung des methodischen Spektrums in der Humangeographie, z.B. im Austausch mit der Zivilgesellschaft und in partizipativen, visuellen und performativen Ansätzen. Regionale Schwerpunkte unserer Arbeit sind die kritischen Geographien in Leipzig und Mitteldeutschland, im mediterranen Raum (Südeuropa & Nordafrika) sowie in Lateinamerika. Die Leipziger Humangeographie ist federführend an mehreren internationalen Exzellenzinitiativen beteiligt, so z.B. in der Koordination von Verbundprojekten wie Contested Territories, dem Maria Sibylla Merian Center for Advanced Studies in the Maghreb (MECAM) und dem African Centre for Career Enhancement & Skills Support (ACCESS).

zur Anthropogeographie

Zur Wirtschaftsgeographie

Ein wichtiges Standbein der physisch-geographischen Forschung und Lehre in Leipzig bildet die Analyse zur Landschaftsentwicklung und Landschaftsdynamik im Rahmen einer gesellschaftsrelevanten, angewandten und aktualistisch orientierten Umwelt- und Prognoseforschung. Grundlage dafür ist die geomorphologisch-sedimentologisch und geoökologisch orientierte Feld- und Laboranalytik.

zur Physischen Geographie

zur Physische Geographie und landschaftsbezogene Umweltforschung

Ein am Institut für Geographie fachübergreifend praktizierter Forschungsschwerpunkt zwischen der Physischen und Humangeographie ist fokussiert auf die Rekonstruktion historischer Kulturlandschaften, Kulturlandschaftspflege und Umweltbildung. Eine disziplinübergreifende Fragestellung nach Raum und Kultur stellt die Analyse der gesellschaftlichen Bedeutung von Kulturlandschaften/Kulturellem Erbe als Erinnerungsorte und Identifikationsanker dar (u.a. Konzepte für zeitgemäße Formen des Erinnerns vor dem Hintergrund zunehmender Trans- u. Interkulturalität).

zur Anthropogeographie

zur Physischen Geographie

Innerhalb der Physischen Geographie bildet die terrestrische Paläoumweltforschung und Quartärforschung einen Schwerpunkt. Im Fokus stehen fluviale und kolluviale Archive sowie Sediment-Boden-Abfolgen. Integriert werden geoarchäologische Forschungen mit dem Ziel enger interdisziplinärer Zusammenarbeit mit Archäologie, Archäometrie und Geochronologie.

zur Physischen Geographie

zur Physische Geographie und landschaftsbezogene Umweltforschung

Geo- und Ökosysteme in ihrer Vielfalt, ihrer räumlichen Variabilität und ihrer zeitlichen Dynamik mit fernerkundlichen Daten und Methoden zu erfassen und zu analysieren – das ist das übergeordnete Ziel der laufenden Forschungsarbeiten im Fach Fernerkundung. In die entsprechenden Auswertungen werden Daten unterschiedlicher Fernerkundungssensoren einbezogen (in erster Linie multi- und hyperspektrale Scannerdaten im optisch-reflektiven und thermalen Bereich), die auf Labor- und Geländeebene durch spektroskopische Messungen (v.a. VIS-NIR- Spektroskopie) erweitert werden. Aktuelle Schwerpunkte bilden Arbeiten zur Quantifizierung von Vegetations- und Bodeneigenschaften (Precision Farming, digitale Bodenkartierung, „proximal soil sensing“), die Kopplung von Fernerkundungsdaten mit SVAT-, Pflanzenwachstums- und hydrologischen Bilanzmodellen in unterschiedlichen Raumskalen sowie die Weiterentwicklung von multivariaten Werkzeugen und Methoden zur Analyse von fernerkundlichen und spektroskopischen Daten.

zu Geoinformatik und Fernerkundung

Wissenschaftliche Laufbahn